CPT UI und ACF – Wie werden Inhalte sinnvoll strukturiert?

Im April drehte sich alles um Texte und die liebe Ordnung. Von Haus aus kennt WordPress nur den Inhaltstyp des Beitrags. Selbiger besteht heutzutage aus einer Überschrift sowie ein bis mehreren Blöcken. Unter der Haube sind diese Blöcke jedoch weiterhin in dem, aus vorangegangenen Versionen von WordPress bekannten, post_content-Feld zusammengefasst. Um die eigenen Inhalte unabhängig von Gutenberg flexibel zu strukturieren und zu modellieren, bedarf es zweier altbekannter Konzepte – Individuelle Inhaltstypen sowie Individuelle Felder.
Das ist der Einstiegspunkt für Carlos Fischer Fernández und Frank Neumann-Staude. Zuerst gehen sie der Frage nach was überhaupt ein Individueller Inhaltstyp ist. In der Folge demonstrieren sie exemplarisch die Einrichtung mit Hilfe des Plugins Custom Post Type UI (https://de.wordpress.org/plugins/custom-post-type-ui/). Anschließend klären sie auf was sich hinter dem Begriff der Individuellen Felder verbirgt und wie man deren Nutzung durch die Verwendung des Plugins Advanced Custom Fields (https://www.advancedcustomfields.com/) erleichtern kann. Sie zeigen welche Feld-Typen zur Verfügung stehen und demonstrieren wie Inhaltstypen oder Options-Seiten um einzelne Felder oder ganze Feldgruppen erweitert werden können. Abschließend werden die beiden noch anhand zweier Beispiel die Integration von Individuellen Feldern in Blöcke unter Gutenberg demonstrieren.

Die verwendeten Folien

Und das Video des Vortrags.

WordPress und Community (Online Meetup am 19.3.2020)

Oft herrscht die Vorstellung vor, um an einem großen Open-Source-Projekt wie WordPress mitzuarbeiten zu können, müsste man zumindest ein Informatikstudium erfolgreich absolviert haben – genau mit diesem Trugschluss will Ulf Schönefeld aufräumen. Ziel ist es das Projekt WordPress und die dahinterstehende Community beim Termin näherzubringen. Wie sind selbige organisiert, was sind sinnvolle Anlaufstellen und welche Möglichkeiten bestehen sich dort einzubringen; selbst gesetzt dem Fall, dass man von technischen Dingen wie PHP, HTML, CSS oder JavaScript so überhaupt gar keine Ahnung hat.

Nachtrag zu Codename „Gutenberg“ – Der neue WordPress-Editor

Noch einmal vielen Dank für das zahlreiche Erscheinen. Die Folien des Vortrags sind unter folgendem Link zu finden:

https://wpmeetup-nuernberg.de/wp-content/uploads/Praes_Gutenberg_Nuernberg.pptx

Und für alle die, die auf den Geschmack gekommen sind, Informationen und die Anmeldung für das nächste Meetup gibt es hier:

https://www.meetup.com/de-DE/Nurnberg-WordPress-Meetup/events/256604683/

Dann hoffentlich bis im August?!

Nachtrag zum WP Audit #3

Hier nun die versprochenen Ergänzung zum gestrigen Meetup in Form einer lose kommentierten Liste erwähnter Links.

Den Test für die Seite von thehacker.blog auf webpagetest.org gibt es hier, für die Seite von http://heilpraktiker-goerne.de hier.

Der HTML-Markup kann mittels des Validators der w3.org überprüft werden und was in den Head einer HTML-Seite gehört sowie dort erlaubt ist findet sich unter https://gethead.info.

Die Specificity von CSS-Regeln kann mittels des Specificity Visualizers illustriert werden. Eine gute Übersicht sowie statistischen Überblick bieten die CSSstats. Will man dann noch wissen welche CSS Property im Kontext von Animationen ein Layout, Paint und oder Composite Event verursacht, ist hierfür CSS Triggers eine gute Anlaufstelle.

Eine Liste welche Properties und Methoden in Javascript zu einem „Reflow“ des Layouts führen ist in einem Gist von Paul Irish zu finden.

Eine profunde Zusammenfassung und Erklärung des Critical Rendering Path gibt es von Ben Schwarz auf CSS-Tricks unter dem Titel „The Critical Request„.

Will man lokal Bilder optimieren gibt es unter MacOS ImageOptim, unter Windows FileOptimizer sowie Trimage für Linux basierte Systeme. Will man dagegen Bilder direkt in der eigenen Mediathek unter WordPress optimieren, gibt es den Service Resmushit mit dem dazugehörigen WordPress-Plugin resmushit-image-optimizer. Ob der Markup und Rohdaten für Responsive-Images passen kann im Anschluss mittels RespImageLint überprüft werden.

Wie man SVG-Dateien richtig aufbereitet hat Kyle Foster in zwei schon etwas älteren, aber immer noch zeitgemäßen, Videos erklärt.

Will man noch tiefer in die Materie einsteigen, kann der Blog von Sara Soueidan konsultiert werden. Für das schnelle optimieren einer SVG-Datei online ist SVGOMG anzuführen.

Sollen Google Fonts selbst gehostet werden, gibt es den Google Webfonts Helper. Will man Fonts subsetten, verwendet man dann am Besten Glyphhanger. Für eine Auflistung sowie Erklärung aller gängigen Ladestrategien für Webfonts hat Zach Leatherman einen erschöpfenden, regelmäßig aktualisierten, Artikel verfasst. Folgender Screencast zeigt eine pragmatische Variante aus besagten Artikel.

Um potentielle Hintertüren in der eigenen WordPress-Installation zu finden, kann zum einen WPCheck von Sergej Müller verwendet werden oder aber WPScan von Succuri.

Wie barrierefrei die eigene Website ist, kann man ganz einfach mit einem neuen Tool von Microsoft unter http://accessibilityinsights.io testen. Daneben wurde dann noch das Tota11y-Bookmarklet angesprochen.

Webhint bietet mehr oder minder für alle oben genannten Themengebiete Tests in einer Benutzeroberfläche zusammengefasst (Danke Dieter).

Hinsichtlich der DSGVO kann man sich unter Datenschutz Generator eine Datenschutzerklärung automatisiert erstellen lassen. Selbiger ersetzt zwar keine Konsultation bei einem Anwalt, stellt aber für Privatpersonen und Kleinunternehmer eine kostenlose Möglichkeit dar sich eine individuelle Datenschutzerklärung zu erstellen. Um Zugriffe auf Server dritter durch die Standardeinstellungen von WordPress zu unterbinden, können zum einen Emojis mittels des Plugins Disable Emojis deaktiviert werden, sowie Gravatar Benutzerbilder durch WP User Avatar unterbunden werden. Alternativ, ohne den Einsatz eines Plugins, kann man die Anzeige von Avataren im WordPress Admin-Interface grundsätzlich deaktivieren; zu finden unter Einstellungen-> Diskussion ->Avataranzeige (Danke Thomas). Die offenen Endpunkte der Rest API können mit Hilfe der Rest Api Toolbox geschlossen und statt dessen eine Authentifizierung verlangt werden.